Normalerweise dreht sich mein Alltag um Marketing, Texte und Gestaltung – Schraubenzieher und Lötkolben gehören da eher weniger dazu. Aber genau das habe ich für zwei Tage ausprobiert: Ich durfte in unserer Produktion mitarbeiten und einmal selbst Hand anlegen.
Mein Plan war ehrgeizig: Einen kompletten Auftrag von Anfang bis Ende eigenständig bearbeiten. Das bedeutete löten, stecken, schrauben und zusammenbauen von 60 Ladehalterungen. Schon nach kurzer Zeit wurde klar: Hier geht es um Präzision und klare Abläufe.
Ein winziger Moment der Unachtsamkeit – und schon war’s passiert: Ich hatte eine Blende vergessen und durfte alle Ladehalterungen nochmal aufschrauben. 🙈 So viel zum Thema „schnell fertig werden“. Aber genau das hat mir gezeigt, wie wichtig Struktur und Ordnung in der Produktion sind. Jeder Handgriff sitzt bei den Kolleg:innen, jeder Ablauf ist durchdacht – und wenn man das selbst einmal ausprobiert, merkt man erst, wie viel Erfahrung und Sorgfalt dahintersteckt.
Gleichzeitig war es aber auch ein richtig gutes Gefühl, am Ende die fertigen Produkte vor sich zu sehen. Zu wissen: Das habe ich tatsächlich selbst zusammengeschraubt! Auch wenn es natürlich nicht ohne die Unterstützung des Teams gegangen wäre – die haben mich mit Geduld, Tipps und einer guten Portion Humor durch den Tag begleitet.
Mein Fazit
Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, einmal abseits meines Schreibtisches handwerklich aktiv zu werden. Noch schöner war, wie hilfsbereit und geduldig mir meine Kollegen alles erklärt haben. So konnte ich nicht nur mehr Verständnis für unsere Produkte gewinnen, sondern auch einen realistischen Einblick in den Arbeitsalltag unserer Produktionsmitarbeiter:innen bekommen.
Und eines steht fest: Sollte es mal eng werden, setze ich mich jederzeit gerne wieder an einen Produktionstisch. Count me in!



